Biografie

Richard Rangger, geb. 1960

Lebt und arbeitet in Innsbruck, Tirol

Erste künstlerische Prägung durch Prof. Josef Opperer, Adolf Luchner und Günther Frohmann.

2005 Kunstakademie Salzburg bei Hubert Schmalix

In den ersten Jahren beschäftigte er sich mit der Aquarelltechnik.
Von den monumentalen 8.000er-Bergen, Murenabgängen und Vulkanen führte sein Weg bis hin zu politischen Auseinandersetzungen.

Die Abstraktion und Reduzierung wurde immer intensiver, sodass er in den letzten Jahren eine Kreuzserie und meditative Seelenfenster malte, hierbei wird die Oberfläche zum Resonanzraum. Siei st ein Spiegel, in dem sich der Betrachter wiederfinden kann und soll.

Konzept | Ökogedanke | Nachhaltigkeit

Jetzt arbeitet Rangger mit Materialien, die er auf der Straße findet. Recycling, Nachhaltigkeit und ein Archiv für die Gesellschaft ist ihm ein großes Anliegen.

Seine Arbeiten sind spannend und positionieren sich zwischen Malerei, Collagen und Materialkunst. Die Werke zeichnen sich durch mehrschichtige Texturen, fragmentierte Strukturen und Tiefe aus.

In seinen Collagen verbindet Rangger Papierfragmente, Fotografien und Zeitungen, die mit Farbschichten übermalt werden und Bildräume schaffen. Durch Schichten, Überkleben, Reißen, Schneiden und Schleifen kommt es zu Brüchen und sie werden zu Reliefen, sogenannten DECOLLAGEN.

Ranggers Arbeiten wirken oft abstrakt poetisch. Eine Balance zwischen Chaos und Ordnung.

Die Zerstörung und der Ökogedanke implizieren die eigentliche Schönheit der Natur.